Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
Hagel in Dordrecht, 15. Mai 1552
Beschreibung

Willkommen am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit / Geschlechterforschung

Der „Lehrstuhl für die Geschichte der Neuzeit (16.-19. Jahrhundert) unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterforschung“ beschäftigt sich mit historischen, insbesondere kultur- und sozialhistorischen Ereignissen und Problemstellungen in der Zeit zwischen 1500 und 1850. In dieser als ‚Vormoderne’ oder ‚Frühen Neuzeit’ bezeichneten Zeitspanne des Umbruchs und der Neuorientierungen fanden tiefgreifende Veränderungen und Innovationen in allen gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen statt, ohne die die moderne Welt nicht denkbar ist. Doch darf diese Entwicklung nicht als ein gleichmäßiger und stringenter Prozess verstanden werden; ganz im Gegenteil befanden sich Tradition und Moderne (‚Dynamik der Tradition’) sowie Eigensinn und Beharrlichkeiten (‚Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen’) in einem permanenten Wechselprozess.

Durch zwei Besonderheiten zeichnet sich der Lehrstuhl aus:

1. durch seine kulturhistorische (historisch-anthropologische) Ausrichtung;

2. durch seinen Schwerpunkt in der historischen wie interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung.

Weitere Informationen zum Fachgebiet der Geschichte der Neuzeit / Geschlechterforschung finden Sie hier

 

Vorbesprechung zum Kolloquium im WS 17/18 für DoktorandInnen und AbsolventInnen

Die Vorbesprechung zum Kolloquium findet am 11.10.2017 ab 13:00 Uhr im Raum 183 statt.

 
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Glaube und Geschlecht - Gender Reformation

Internationale und interdisziplinäre Tagung der Otto-von-Guericke Universität zum Reformationsjubiläum 2017. 29. Juni - 1. Juli 2017 Magdeburg

Die Reformation wurde durch das religiöse Engagement der Laien getragen, ein Aufbruch, der Frauen völlig neue Handlungsmöglichkeiten eröffnete und die Geschlechterordnung in den europäischen Ländern nachhaltig veränderte. Sie hat daher nicht nur einen  einschneidenden Wandel durch die erstmalige Möglichkeit der Wahl zwischen Glaubensrichtungen bewirkt, sondern durch die Ehelehren Martin Luthers und weiterer Reformatoren die Rollen von Männern und Frauen, Müttern und Vätern sowie die Vorstellungen vom Zusammenleben der Geschlechter nachhaltig und bis in die Gegenwart geprägt.
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Vorbesprechung zum Kolloquium/Seminar (MA Modul 7) zur Geschichte der Neuzeit (16.-19. Jh.) und Geschlechterforschung im SS 2017

Die Vorbesprechung zum Kolloquium im SS 2017 findet am 3.4.2017, ab 17.15 Uhr, in Raum 183 statt. Da bei der Vorbesprechung die Termine für die Blockseminare festgelegt und die Vorträge terminlich verteilt werden, bitte ich alle DoktorandInnen sowie Studierenden, die das Kolloquium besuchen möchten, zur Teilnahme an dieser Koordinationssitzung.
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Neuerscheinung: Lexikon Bd. 1: Frauen in Sachsen-Anhalt vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert

Das Lexikon stellt Frauen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert vor, die sich im Raum des heutigen Sachsen-Anhalts und über ihn hinaus durch ihr Können, ihr Engagement und ihre gestalterische Kraft in besonderer Weise verdient gemacht haben, darunter Berühmtheiten wie Zarin Katharina, Kaiserin Theophanu, Katharina von Bora oder die Dichterin Anna Louisa Karsch.
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Ringvorlesung der FHW: Die Reformation Eine religiöse, kulturelle und politische Bewegung

Die interdisziplinäre Ringvorlesung verfolgt die Entstehung, den Verlauf, die Entwicklung und die Auswirkungen der Reformation im deutschsprachigen Raum und in ausgewählten europäischen Ländern. Ihr Augenmerk gilt dabei sowohl der Reformationsbewegung, ihren Vertretern, der Theologie und Ethik, den politischen Konzepten als auch neueren Forschungsansätzen zur Geschichte von Reformation und Protestantismus. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Ringvorlesung auf den Transformationscharakter der neuen religiösen und sozialen Lehren im Hinblick auf das gesellschaftliche, kulturelle Leben und Zusammenleben, auf die Verwendung neuer medialer Kommunikationspraktiken und die mit der sozialen, kulturellen und religiösen Alltagskultur stets verbundene politische Entwicklung in der europäischen Geschichte. Indem sie in einmaliger Konzentration die Vorträge von Forschern und Forscherinnen aus der Kirchen-, Kunst- und Rechtsgeschichte, der Geschichtswissenschaft, Theologie und Philosophie vereint, bietet sie ein interdisziplinäres Prisma der aktuellen wissenschaftlichen Reflexionen im Kontext des Reformationsjubiläums.
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Ernennung von Prof. Dr. Labouvie

24.11.2016, 19.00 Uhr, Landeszentrale für Politische Bildung, Leiterstraße 2, Magdeburg

Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt ernennt Prof. Dr. Eva Labouvie im Rahmen einer parlamentarischen Begegnung zur „Botschafterin für Gleichstellung“
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Letzte Änderung: 05.09.2017 - Ansprechpartner: Prof. Dr. Eva Labouvie
 
 
 
 
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Lehrstuhlinhaberin:

Prof. Dr. Eva Labouvie


Sekretariat:

Yvonne Haensch


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Zschokkestraße 32
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Bereich Geschichte
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