Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
Grenzübergang Marienborn 2011
Beschreibung

Willkommen am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19. - 21. Jahrhundert)

Die Geschichte der Neuzeit befasst sich mit Modernisierungsprozessen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Konflikten und Krisen, Katastrophen und Kriegen, aber auch auf den langfristigen und nachhaltigen Strukturen des 20. Jahrhunderts: Sie werden politik-, kultur- und sozialgeschichtlich befragt und bearbeitet - mit dem Ziel, auf diesem Wege Beiträge zu einer Geschichte Europas in der Welt zu leisten.

Magdeburg markiert seit jeher eine markante Nahtstelle zwischen West und Ost. Der Lehrstuhl bezieht daher nicht nur Transformationen und Transfers in den Kommunikations- und Kulturräumen des geteilten und des vereinten Deutschlands, sondern auch West- und Osteuropas in die eng verzahnte Forschung und Lehre ein. Überdies ist ihm die "Forschungsstelle für moderne Regionalgeschichte in Sachsen-Anhalt" angegliedert.

 

Vorträge, Exkursionen und Veranstaltungen des Lehrstuhls

Nachschreibetermin zur Vorlesung: Europäische Entwicklungslinien von der Antike bis zur Gegenwart

23.03.2017 - Der Nachschreibetermin ist am 13.4.2017 um 15.15 Uhr.
Bitte melden Sie sich bis zum 10.4. formlos unter der Adresse einschreibung.iges@ovgu.de an. 
Informationen zur Klausur erhalten Sie in den Sprechzeiten bei Frau Dr. Kaltenborn.
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Buchankündigung »Wenn die Chemie stimmt …«

12.12.2016 - Geschlechterbeziehungen und Geburtenkontrolle im Zeitalter der »Pille«

Das von Professorin Silke Satjukow und Professor Lutz Niethammer herausgegebene Buch 'Wenn die Chemie stimmt ...' befasst sich mit den Aspekten dieser bahnbrechenden, pharmazeutischen Erfindung:

"Die »Pille« veränderte die Welt. Im Osten wie im Westen entwickelte sie sich zum zentralen Symbol einer »sexuellen Revolution«, stellte die überkommenen Normengefüge in Frage und die Machtverhältnisse der Geschlechter auf den Kopf - mit weitreichenden Folgen. Ihre Markteinführung Anfang der sechziger Jahre geriet zu einer fundamentalen Herausforderung: nicht nur für die Frauen und Männer auf allen Kontinenten, für ihr Sexualleben und für ihre Familienplanung. Herausgefordert fühlten sich auch die Hüter traditioneller Werte in Politik, Religion und Kultur. Manche Gesellschaften hießen das Pharmazeutikum der Moderne willkommen, andere verweigerten sich strikt."

 

Erhältlich seit dem 05.12.2016 im Wallstein-Verlag hier oder unter folgender ISBN: 978-3-8353-1741-3.

 

Die Suche nach NS-Raubgut: Zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt

12.12.2016 -  Am 12. Dezember 2016 stellen sich die ersten in Sachsen-Anhalt vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekte im Kulturhistorischen Museum Magdeburg einer breiten Öffentlichkeit vor. Darunter ist auch das am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit angebundene Drittmittelprojekt „Entzug und Verwertung jüdischen Eigentums zwischen 1933 und 1945 in der Provinz Sachsen und in Anhalt“. Studierende des Bereichs Geschichte arbeiten seit November 2013 unter der Leitung von Dr. Monika Gibas an der Erschließung einschlägiger Aktenbestände des Landesarchivs Sachsen-Anhalt für die Forschung.
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Workshop: Der Protestantismus und die Päpste im 20. und 21. Jahrhundert

25.10.2016 - Als Martin Luther vor 500 Jahren den Prozess in Gang setzte, der heute gemeinhin als „Reformation“ bezeichnet wird, richtete er seine Kritik zunächst vor allem gegen den Missbrauch des Papstamtes. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Distanzierung vom Papsttum ein zentrales Moment des Selbstverständnisses protestantischer Christen.

Das 20. Jahrhundert forderte den Protestantismus jedoch mehrfach zu einer Neubewertung und Neuinterpretation heraus: Nicht nur gesamtgesellschaftliche Wandlungsprozesse, sondern auch neue Pfade, die von den Päpsten und der römisch-katholischen Kirche beschritten wurden, machten ein Überdenken notwendig. Wie das „neue“ Verhältnis zwischen dem Protestantismus und den Päpsten im 20. Jahrhundert spezifisch ausgehandelt wurde und noch heute, im 21. Jahrhundert, weiter ausgehandelt wird, werden die Beiträge unserer aus verschiedenen Fachrichtungen stammenden Referenten erörtern, die ihren Blick nicht allein auf den deutschen Raum werfen, sondern auch das europäische Umfeld betrachten.

Datum: 10. November 2016

Uhrzeit: 10:00 bis 18:15

Ort: Aditorium Maximum, LEUCOREA, Collegienstraße 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer
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„Bevölkerung und Land im Wandel Migration in Mitteldeutschland“

28.09.2016 - Die Flüchtlingswelle gilt als neue Herausforderung unserer Zeit. Facettenreich wird diskutiert - über kulturelle Überfremdung oder Chancen sozialer Erneuerung. Facettenreich wird agiert - mit Hetze und offener Ablehnung ebenso wie mit Willkommensgesten und Zuversicht. Vergessen scheint dabei, dass Migration kein Ausnahmezustand, sondern alltäglich ist. Seit jeher prägt sie Geschichte, seit jeher formt sie unsere Gesellschaft.
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Credit Points und Klausur zur Ringvorlesung "Vom Weggehen und Ankommen - Historische Perspektiven auf Flucht und Migration in Deutschland und Europa"

21.06.2016 - In den kommenden zwei Veranstaltungen (bis 27. Juni 2016) müssen sich alle Studierenden, die CPs für die Ringvorlesung erwerben möchten, in die HISQIS-Liste eintragen. Die Liste wird am Veranstaltungsort ausliegen.
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Letzte Änderung: 21.04.2016 - Ansprechpartner: Prof. Dr. Silke Satjukow
 
 
 
 
Prof. Silke Satjukow
Lehrstuhlinhaberin:

Prof. Dr. Silke Satjukow

Sekretariat:

Silke Schneider


Hausanschrift:
Universitätsgebäude 40
Zschokkestraße 32
D-39104 Magdeburg

Postanschrift:
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Fakultät für Humanwissenschaften
Institut 2: Soziologie, Politik, Geschichte
Fachdisziplin für Geschichte
Postfach 4120
D-39016 Magdeburg
 
 
 
 
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