Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelles

Pressemitteilung: Übergabe der Forschungsergebnisse

23.06.2017 - Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste förderte von November 2013 bis Januar 2017 ein Projekt zur Provenienzforschung, das in Kooperation zwischen dem Institut für Geschichte der Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg (OvGU), Lehrstuhl Geschichte der Neuzeit,  Leitung Prof. Silke Satjukow, und dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt (LASA) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Projekts „Zur Rolle von beeidigten und öffentlich bestellten Versteigerern in Sachsen und der Provinz Sachsen bei der Verwertung des Eigentums von Emigranten und deportierten jüdischen Bürgern im Zeitraum 1933 bis 1945“ werden jetzt dem Landesarchiv übergeben.
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Nachschreibetermin zur Vorlesung: Europäische Entwicklungslinien von der Antike bis zur Gegenwart

23.03.2017 - Der Nachschreibetermin ist am 13.4.2017 um 15.15 Uhr.
Bitte melden Sie sich bis zum 10.4. formlos unter der Adresse einschreibung.iges@ovgu.de an. 
Informationen zur Klausur erhalten Sie in den Sprechzeiten bei Frau Dr. Kaltenborn.
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Buchankündigung »Wenn die Chemie stimmt …«

12.12.2016 - Geschlechterbeziehungen und Geburtenkontrolle im Zeitalter der »Pille«

Das von Professorin Silke Satjukow und Professor Lutz Niethammer herausgegebene Buch 'Wenn die Chemie stimmt ...' befasst sich mit den Aspekten dieser bahnbrechenden, pharmazeutischen Erfindung:

"Die »Pille« veränderte die Welt. Im Osten wie im Westen entwickelte sie sich zum zentralen Symbol einer »sexuellen Revolution«, stellte die überkommenen Normengefüge in Frage und die Machtverhältnisse der Geschlechter auf den Kopf - mit weitreichenden Folgen. Ihre Markteinführung Anfang der sechziger Jahre geriet zu einer fundamentalen Herausforderung: nicht nur für die Frauen und Männer auf allen Kontinenten, für ihr Sexualleben und für ihre Familienplanung. Herausgefordert fühlten sich auch die Hüter traditioneller Werte in Politik, Religion und Kultur. Manche Gesellschaften hießen das Pharmazeutikum der Moderne willkommen, andere verweigerten sich strikt."

 

Erhältlich seit dem 05.12.2016 im Wallstein-Verlag hier oder unter folgender ISBN: 978-3-8353-1741-3.

 

Die Suche nach NS-Raubgut: Zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt

12.12.2016 -  Am 12. Dezember 2016 stellen sich die ersten in Sachsen-Anhalt vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekte im Kulturhistorischen Museum Magdeburg einer breiten Öffentlichkeit vor. Darunter ist auch das am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit angebundene Drittmittelprojekt „Entzug und Verwertung jüdischen Eigentums zwischen 1933 und 1945 in der Provinz Sachsen und in Anhalt“. Studierende des Bereichs Geschichte arbeiten seit November 2013 unter der Leitung von Dr. Monika Gibas an der Erschließung einschlägiger Aktenbestände des Landesarchivs Sachsen-Anhalt für die Forschung.
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Workshop: Der Protestantismus und die Päpste im 20. und 21. Jahrhundert

25.10.2016 - Als Martin Luther vor 500 Jahren den Prozess in Gang setzte, der heute gemeinhin als „Reformation“ bezeichnet wird, richtete er seine Kritik zunächst vor allem gegen den Missbrauch des Papstamtes. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Distanzierung vom Papsttum ein zentrales Moment des Selbstverständnisses protestantischer Christen.

Das 20. Jahrhundert forderte den Protestantismus jedoch mehrfach zu einer Neubewertung und Neuinterpretation heraus: Nicht nur gesamtgesellschaftliche Wandlungsprozesse, sondern auch neue Pfade, die von den Päpsten und der römisch-katholischen Kirche beschritten wurden, machten ein Überdenken notwendig. Wie das „neue“ Verhältnis zwischen dem Protestantismus und den Päpsten im 20. Jahrhundert spezifisch ausgehandelt wurde und noch heute, im 21. Jahrhundert, weiter ausgehandelt wird, werden die Beiträge unserer aus verschiedenen Fachrichtungen stammenden Referenten erörtern, die ihren Blick nicht allein auf den deutschen Raum werfen, sondern auch das europäische Umfeld betrachten.

Datum: 10. November 2016

Uhrzeit: 10:00 bis 18:15

Ort: Aditorium Maximum, LEUCOREA, Collegienstraße 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer
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„Bevölkerung und Land im Wandel Migration in Mitteldeutschland“

28.09.2016 - Die Flüchtlingswelle gilt als neue Herausforderung unserer Zeit. Facettenreich wird diskutiert - über kulturelle Überfremdung oder Chancen sozialer Erneuerung. Facettenreich wird agiert - mit Hetze und offener Ablehnung ebenso wie mit Willkommensgesten und Zuversicht. Vergessen scheint dabei, dass Migration kein Ausnahmezustand, sondern alltäglich ist. Seit jeher prägt sie Geschichte, seit jeher formt sie unsere Gesellschaft.
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Credit Points und Klausur zur Ringvorlesung "Vom Weggehen und Ankommen - Historische Perspektiven auf Flucht und Migration in Deutschland und Europa"

21.06.2016 - In den kommenden zwei Veranstaltungen (bis 27. Juni 2016) müssen sich alle Studierenden, die CPs für die Ringvorlesung erwerben möchten, in die HISQIS-Liste eintragen. Die Liste wird am Veranstaltungsort ausliegen.
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Promotionsverteidigung David Schmiedel

19.12.2015 - Am 8. Dezember fand die öffentliche Verteidigung der Promotionsschrift von David Schmiedel statt. In seinem 600-seitigen Werk mit dem Titel „‚Gott‘ im totalen Krieg? Wie verarbeiteten deutsche Wehrmachtssoldaten die Spannung zwischen christlicher Tradition und Vernichtungskrieg" setzte er sich mit der Frage auseinander, wie sich die Wehrmachtssoldaten im Spannungsfeld von christlichen Werten und den Gewaltverbrechen der Wehrmacht positionierten und welche Strategien sie entwarfen, um die offensichtlichen Widersprüche zu rechtfertigen. Dazu untersuchte er eine Vielzahl von  persönlichen Zeugnissen, wie zum Beispiel Feldpostbriefe und Tagebücher, aber auch offizielle Dokumente, wie die Lageberichte der Feldgeistlichen. 
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Förderpreis für Forschungsvorhaben mit Genderschwerpunkt

16.11.2015 - Die Doktorandin Ann-Kristin Glöckner erhielt den Förderpreis für ihr Promotionsprojekt „Besatzer*innen und Besetzte. Eine Kulturgeschichte der französischen Okkupation Südwestdeutschlands 1945-1955“. 
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"Im Auge des Betrachters"

01.07.2015 - Die Magdeburger Volksstimme berichtet über das Projekt "GAMe" und hinterfragt, wie sich Menschen ihr Bild von Geschichte aneignen. Den ganzen Artikel könnt ihr hier nachlesen.
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Europäischer Erinnerungstag DHM

23.04.2015 - Der Zweite Weltkrieg hat Europa tiefgreifend verändert. Er war prägend für viele Generationen, die mit Krieg, Besatzung, Völkermord, Flucht und Vertreibung konfrontiert waren. Mit einem Erinnerungstag am 04. Mai 2015 gedenken die Körber-Stiftung und das Deutsche Historische Museum gemeinsam dem Thema „Der lange Schatten des Zweiten Weltkriegs: Kriegskinder in Europa“.
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Vortrag Kriegsende und Novemberrevolution

11.11.2014 - Das Jahr 2014 stand im Zeichen des Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen riefen die Schrecken und Entbehrungen jener Jahre den Besuchern wieder in Erinnerung.
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„Ich bin naß, müde, verfroren und hungrig.“ Mit dem Schauspieler und Regisseur Paul Wegener 1914 in Flandern

19.10.2014 - 2014 jährt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Anlässlich dieses Ereignisses ist dieses Jahr durch eine Vielzahl an Veröffentlichungen zu diesem Thema gekennzeichnet. Während überwiegend internationale Entwicklungen jener Zeit im Fokus der Forschung standen, geht der Autor David Schmiedel in seinem Werk neue Wege. Er verfolgt mit dem bekannten Theater- und Filmschauspieler Paul Wegener die Ereignisse an der Westfront. Dieser berichtete neben dem Alttag der Soldaten auch von den Kämpfen und Sterben in den Schützengräben. Gleichzeitig reflektierte Wegener schon damals seine Erlebnisse. Somit gibt dieses Werk einen tiefen Einblick in die Vorstellungswelt der Soldaten des Ersten Weltkrieges an der Westfront.
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Kolloquium Magdeburg und seine Umgebung zur Zeit der Befreiungskriege

17.10.2014 - Die napoleonische Herrschaft war für die Bevölkerung in Stadt und Land eine notvolle Zeit und zugleich eine Zäsur in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. In den Jahren 1813 und 1814 war die Bedrückung durch Kriegslasten durch "Freund und Feind" besonders hoch. Über Jahrzehnte hinweg erinnerte man sich an die "denkwürdigen Jahre". Das progressive Neue wurde durch die napoleonischen Kriege überlagert und deformiert.
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„Unsere Mütter, unsere Väter“ unsere Täter? - Ein Diskussionsabend zum TV-Event

08.05.2014 - Ob bewegender Spielfilm, erhellende Dokumentation oder illustre Talkrunde: „Geschichte im Fernsehen“ boomt wie nie zuvor - vor allem 2014, dem Super-Jahr medialen Gedenkens. Besonders kurzweilige Histotainment-Formate ziehen Millionen Zuschauer in ihren Bann, wie etwa der bildgewaltige ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“.
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Otto-von-Guericke-Lehrpreis für Yvonne Kalinna und Björn Bergold

10.10.2013 - Auf der diesjährigen Immatrikulationsfeier am 10.10.2013 wurde der Lehrpreis der OvGU, der innovative Lehrkonzepte auszeichnet, zum 2. Mal vom Rektorat vergeben. Der Fokus lag in diesem Jahr auf der Vernetzung der studentischen Lehre mit universitären Forschungsprojekten.
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Sammlung 'Historische Belletristik und Filme' ab sofort in der UB!

22.04.2013 - Ab sofort können alle Studierenden und MitarbeiterInnen die Sammlung 'Historische Belletristik und Filme' nutzen, die der Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19./20. Jahrhundert) gemeinsam mit der Universitätsbibliothek der OvGU zusammengetragen hat!
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Letzte Änderung: 12.12.2016 - Ansprechpartner: Prof. Dr. Silke Satjukow