Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Workshop: Der Protestantismus und die Päpste im 20. und 21. Jahrhundert

Als Martin Luther vor 500 Jahren den Prozess in Gang setzte, der heute gemeinhin als „Reformation“ bezeichnet wird, richtete er seine Kritik zunächst vor allem gegen den Missbrauch des Papstamtes. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Distanzierung vom Papsttum ein zentrales Moment des Selbstverständnisses protestantischer Christen.

Das 20. Jahrhundert forderte den Protestantismus jedoch mehrfach zu einer Neubewertung und Neuinterpretation heraus: Nicht nur gesamtgesellschaftliche Wandlungsprozesse, sondern auch neue Pfade, die von den Päpsten und der römisch-katholischen Kirche beschritten wurden, machten ein Überdenken notwendig. Wie das „neue“ Verhältnis zwischen dem Protestantismus und den Päpsten im 20. Jahrhundert spezifisch ausgehandelt wurde und noch heute, im 21. Jahrhundert, weiter ausgehandelt wird, werden die Beiträge unserer aus verschiedenen Fachrichtungen stammenden Referenten erörtern, die ihren Blick nicht allein auf den deutschen Raum werfen, sondern auch das europäische Umfeld betrachten.

Datum: 10. November 2016

Uhrzeit: 10:00 bis 18:15

Ort: Aditorium Maximum, LEUCOREA, Collegienstraße 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer
Letzte Änderung: 12.12.2016 - Ansprechpartner: Dr. David Schmiedel