Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
Ausstellung UB
Beschreibung
vorheriges Bild 1 von 6 nächstes Bild

Willkommen im Fachgebiet Geschichte und Öffentlichkeit

Das Fachgebiet „Geschichte und Öffentlichkeit“ beschäftigt sich mit Problemen der Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft. Neben theoretischem Basiswissens ermöglichen die Lehrveranstaltungen vor allem den Erwerb praktischer Fähigkeiten der Transformation historischen Wissens in die Öffentlichkeit am Beispiel konkreter historischer Themenfelder und Ereigniskomplexe aus unterschiedlichen Geschichtsepochen. (u.a. Textproduktion im Rahmen historischer Publikationen für ein breites Publikum, Ausstellungskonzepte, Filmprojekte).

 

Vorträge, Exkursionen und Veranstaltungen im Fachgebiet

Pressemitteilung: Übergabe der Forschungsergebnisse

23.06.2017 - Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste förderte von November 2013 bis Januar 2017 ein Projekt zur Provenienzforschung, das in Kooperation zwischen dem Institut für Geschichte der Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg (OvGU), Lehrstuhl Geschichte der Neuzeit,  Leitung Prof. Silke Satjukow, und dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt (LASA) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Projekts „Zur Rolle von beeidigten und öffentlich bestellten Versteigerern in Sachsen und der Provinz Sachsen bei der Verwertung des Eigentums von Emigranten und deportierten jüdischen Bürgern im Zeitraum 1933 bis 1945“ werden jetzt dem Landesarchiv übergeben.
mehr...

Lernorte: Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft

31.01.2017 - In einem gerade im Mitteldeutschen Verlag erschienen Sammelband haben sich Studierende mit Werbestrategien für Industrieregionen Sachsen-Anhalts beschäftigt. Der Band ist eines der Ergebnisse des Lehrformates Lernorte: Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft, die in den letzten Jahren im Fachgebiet Geschichte und Öffentlichkeit der Fachdisziplin Geschichte der OvGU erarbeitet wurden.

Mit der zunehmenden Industrialisierung Deutschlands seit Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die alte Kulturlandschaft gravierend. Damit stieg der Bedarf an einer Kommunikation des Industriemodells als sinnstiftend für die jeweilige Region. Auch Vertreter der Kirchen beteiligten sich an diesem Diskurs. Anlässlich einer Tagung von Pfarren der Industriegemeinden Mitteldeutschlands im Januar 1927 hieß es: „Warum sollen wir um Vergangenes klagen? In allem was ist, ist der Wille Gottes. Das Lied der Arbeit ist ein anderes, gewaltigeres geworden. Und so, wie die Erde ist, ist sie des Herrn.“

Anhand der Beispiele der Industriestadt Magdeburg, des Braunkohlereviers Geiseltal, des Kupferschieferbergbaureviers im Mansfelder Land und der Chemieregion Leuna-Merseburg zeichnen die Autorinnen und Autoren die Bewerbung dieser Industriestandorte bis in die Gegenwart nach. Der Band umfasst 143 Seiten und ist reich bebildert.

Cover für Homepage Inhaltsverzeichnis
mehr...

Die Suche nach NS-Raubgut: Zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt

12.12.2016 -  Am 12. Dezember 2016 stellen sich die ersten in Sachsen-Anhalt vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekte im Kulturhistorischen Museum Magdeburg einer breiten Öffentlichkeit vor. Darunter ist auch das am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit angebundene Drittmittelprojekt „Entzug und Verwertung jüdischen Eigentums zwischen 1933 und 1945 in der Provinz Sachsen und in Anhalt“. Studierende des Bereichs Geschichte arbeiten seit November 2013 unter der Leitung von Dr. Monika Gibas an der Erschließung einschlägiger Aktenbestände des Landesarchivs Sachsen-Anhalt für die Forschung.
mehr...

Begleitband zur Ausstellung „Luthers Judenbild und sein langer Schatten im mitteldeutschen Raum“

31.10.2016 - Pünktlich zum Auftakt der Feierlichkeiten für das Reformationsjahr 2017 in der Lutherstadt Eisleben konnte dem Förderverein Eisleber Synagoge e.V. der Begleitband zur Ausstellung „Luthers Judenbild und sein langer Schatten im mitteldeutschen Raum“ überreicht werden. Ausstellung und Begleitband entstanden im Kontext eines Lernorte-Projektes des Bereichs Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Fachgebiet „Geschichte und Öffentlichkeit“.
mehr...

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung in Klötze zu Leben und Werk des jüdischen Chemikers Prof. Dr. Adolph Frank (1834-1916)

20.06.2016 - Absolventen des Fachbereichs Geschichte – Ulrike Krauße (BA) und Steffen Dobin (BA , z.Z. im Masterstudiengang am Fachbereich Geschichte der OvGU) haben ihre Forschung zu Leben und Werk des jüdischen Chemikers Prof. Dr. Adolph Frank (1834-1916) mit der Veröffentlichung einer biografischen Studie und der Erarbeitung einer Ausstellung erfolgreich abgeschlossen.
mehr...

Wanderausstellung „Luthers Judenbild und sein langer Schatten im mitteldeutschen Raum“ eröffnet!

08.05.2016 - Als Beitrag zur Luther-Dekade ist von Historikerinnen des Fachgebietes „Geschichte und Öffentlichkeit“ der Otto-von-Guericke-Universität eine Wanderausstellung erarbeitet worden. Sie fragt nach Luthers Judenbild und geht der Instrumentalisierung seiner judenfeindlichen Schriften von 1546 bis 1946 nach. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf Luthers Heimatregion, die Lutherstadt Eisleben und das Mansfelder Land. Kuratiert wurde die Exposition von der Leiterin des Fachgebietes, Dr. Monika Gibas und der Absolventin Ulrike Krauße in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Eisleber Synagoge e.V.
mehr...

"Ungeliebte Krieger" Jüdische Soldaten aus Magdeburg und Schönebeck im Ersten Weltkrieg

17.03.2016 - Einladung zur Ausstellungseröffnung in Schönebeck! Das Salzlandmuseum Schönebeck präsentiert die von einer Gruppe Studierender der Fachdisziplin Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erarbeitete Ausstellung zum Einsatz jüdischerSoldaten an den Fronten des Ersten Weltkrieges. Sie wird in der Zeit vom 18. März bis 22. Mai 2016 dort gastieren.
mehr...

Auf Tour: Wanderausstellung „Jüdische Soldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg“ kann ausgeliehen werden!

28.01.2016 - 28.01.2016 - Achtung! Wir brauchen Unterstützung!
mehr...

Workshop "Ungeliebte Krieger. Denkmale und Gedenktafeln für jüdische Soldaten des Ersten Weltkrieges" in der Universitätsbibliothek Magdeburg

19.02.2015 - Anlässlich des 100. Jahrestages des I. Weltkrieges erleben die Denkmale für die in diesem Krieg Gefallenen in Deutschland gegenwärtig verstärkte Aufmerksamkeit und Initiativen zu ihrer Erhaltung, Renovierung und Beachtung. Wenig beachtet bleiben aber bisher die Gedenkstätten, die an jüdische Soldaten und Offiziere erinnern. Viele dieser Denkmale und Gedenktafeln befinden sich darüber hinaus in einem beklagenswerten Zustand. 
mehr...

Eröffnung der Wanderausstellung „Jüdische Soldaten Magdeburgs“ im Konferenzsaal der Universitätsbibliothek der OvGU Magdeburg

05.02.2015 - Als Ehrengast der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag den 5. Februar 2015 um 17 Uhr begrüßen wir Benjamin David Soussan, den Gemeinderabbiner Magdeburg / Dessau. In der Universitätsbibliothek sind vom  4. Februar 2015 bis zum 14. März 2015 die Ergebnisse des studentischen Projektes „Jüdische Soldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg“ zu bestaunen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
mehr...

Avi Primor liest aus seinem Roman "Süß und ehrenvoll"

05.12.2014 - Frankfurt am Main, 1914. Bürgersohn Ludwig kann nach Kriegsausbruch seine Einberufung kaum erwarten, obwohl der Dienst an der Front die Trennung von seiner geliebten Karoline bedeutet. Als deutscher Soldat fühlt er sich endlich voll akzeptiert und will sich für sein Vaterland auszeichnen. Bordeaux, ebenfalls 1914. Der Bäckerssohn Louis wird mit der deutschen Kriegserklärung aus einer unbeschwerten Rekrutenzeit gerissen. Trotz aller Ängste schreibt er stolz seinem Vater, an der Front könne er dem französischen Volk endlich zurückzahlen, was es für ihn getan habe.
mehr...

"Der Krieg brach los..." Magdeburg 1914 - 1918. Studentische Tagung anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkriegs

25.10.2014 - „Nur vorwärts! Durch – hinein in die Feindesbande, wenn sie auch schießt und sticht wie verrückt, wir Frauen streichen Euch leise, leise, die Wunden wieder zu…“ Dieser „Schlachtruf“ war zu Kriegsbeginn 1914 in der Schrift „Aus Heimat und Frieden. Ein deutsches Mädchen an deutsche Soldaten“ zu lesen, erschienen im Kommissionsverlag der Evangelischen Buchhandlung Ernst Holtermann, Magdeburg.
mehr...

Wanderausstellung Heimat im Krieg Spurensuche in Sachsen-Anhalt macht Station in Magdeburg!

24.10.2014 - Studierende unseres Instituts haben die Wanderausstellung "Heimat im Krieg 1914/18. Spurensuche in Sachsen-Anhalt" in Kooperation mit Vertretern des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e.V. anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges erarbeitet. Die Wanderausstellung beleuchtet die Auswirkungen dieses europäischen Ereignisses auf die Region des heutigen Sachsen-Anhalts und ist ab 24.10. im Landeshauptarchiv, Brückstr. 2 zu sehen.
mehr...

Thementag "Jüdische Soldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg"

19.07.2014 - Die Projektgruppe "Jüdische Soldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg" gestaltet am 19. Juli 2014 gemeinsam mit der Zeitreise-Manufaktur in Trägerschaft der lkj) Sachsen-Anhalt einen Thementag zu ihrem Wanderausstellungsprojekt, das noch bis 21. September 2014 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zu sehen ist. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung für das Geocaching jedoch notwendig (siehe unten).
mehr...

Gedenkstunde des Deutschen Bundestages

03.07.2014 - Das Wanderausstellungsprojekt „Jüdische Soldaten Magdeburgs – Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges“ hat auch überregional Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden. Die Projektgruppe ist vom Präsidenten des Bundestages zur Gedenkstunde aus Anlass des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges am 3. Juli 2014 nach Berlin eingeladen worden.
mehr...

Eröffnung der Wanderausstellung "Jüdische Soldaten Magdeburgs. Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges"

10.04.2014 - Nach mehrjährigen intensiven Forschungen zum Thema "Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg" präsentieren Studierende des Instituts für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ihre Arbeitsergebnisse nun in Form einer Wanderausstellung. Sie wird gemeinsam mit der Ausstellung "Erziehung zum Krieg" vom 11. April bis zum 21. September 2014 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg gezeigt. Zahlreiche Texttafeln, authentische Ausstellungsobjekte und Hörtexte schildern die Geschichten und Erlebnisse Magdeburger Juden und ihrer Familien im Ersten Weltkrieg und der Zeit danach. Ein Kurzfilm zum Thema Feldpostbriefe - entstanden in Kooperation mit dem Audiovisuellen Medienzentrum der Universität - rundet die Ausstellung ab.
mehr...

"Jüdische Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg"

25.02.2014 - Der Ausspruch „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern der deutschen Soldaten hatte nicht nur eine besondere Bedeutung für die christlichen Armeeangehörigen. Es darf dabei nicht vergessen werden, dass im Ersten Weltkrieg auch Menschen jüdischen Glaubens an den Fronten kämpften.
mehr...


Seite als RSS abonnieren Seite als RSS abonnieren
Letzte Änderung: 12.05.2016 - Ansprechpartner: Dr. sc. Monika Gibas
 
 
 
 
Dr. Monika Gibas
Lehrkraft für besondere Aufgaben:

Dr. sc. phil. Monika Gibas


Hausanschrift:
Universitätsgebäude 40
Zschokkestraße 32
D-39104 Magdeburg

Postanschrift:
Otto-von-Guericke-Universität
Fakultät für Humanwissenschaften
Institut für Geschichte
Postfach 4120
D-39016 Magdeburg
 
 
 
 
Pilotprojekt Lernorte: Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft (Rechte: Stephan Nachtigall)
Pilotprojekt Lernorte: Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft